
Impuls Mai 2026
Wie lieblich ist der Maien aus lauter Gottesgüt,
des sich die Menschen freuen, weil alles grünt und blüht.
Die Tier sieht man jetzt springen mit Lust auf grüner Weid,
die Vöglein hört man singen,die loben Gott mit Freud.
Kennt ihr dieses schöne Frühlingslied? Mit großer Sehnsucht warte ich jedes Jahr darauf, dass wir es endlich wieder im Posaunenchor spielen können. Ist es doch eine große Freude das Erwachen der Natur mit ihren täglichen Veränderungen beobachten zu können. Der Rasen wird wieder gemäht, die Blätter an den Bäumen tragen ein wunderbares zartes Grün. Und nicht zuletzt genießen wir die wärmenden Sonnenstrahlen nach den langen dunklen Wintermonaten. Auch die Tage werden jetzt wieder länger und so bekommen wir vielleicht Lust auf eine kleine 9 Loch Runde am frühen Abend.
Für uns Golfer ist es natürlich auch gleichzeitig der Beginn der neuen Saison. Die Schläger haben bei manch einem lange genug im Schrank gestanden, jetzt heißt es wieder zu trainieren oder erste Runden auf dem Golfplatz zu gehen. Dabei merken wir schnell, dass manche Dinge, die im vorigen Jahr noch prima funktionierten, jetzt erst wieder neu eingeübt werden müssen.
Mir geht das hauptsächlich so beim kurzen Spiel, bei den Chips und beim putten. Das Gefühl muss neu justiert werden. Wieviel Geschwindigkeit muss ich dem Putt geben, damit er ziemlich sicher ins Loch fällt? Wie halte ich den Schläger beim Chip korrekt und worauf muss ich achten, damit ich den Ball nicht toppe. Wie weit muss ich ausholen und welchen Schläger wähle ich, damit der Ball auch übers große Grün bis an sein gewünschtes Ziel rollt. Und dann sind zu Beginn der Saison meist auch noch die Grüns im „Frühlingserwachen“, heißt der Ball springt mehr, als dass er sich gleichmäßig dem Loch nähert.
Alle aufwendigen Trainingsstunden oder auch noch so holprige Grüns hindern uns aber hoffentlich nicht, dass wir dennoch mit großer Energie und Freude wieder auf den Platz fahren, eben weil wir diesen Sport so sehr lieben. Freuen wir uns über das erste gespielte PAR im neuen Jahr oder gar ein erzieltes Birdie! Genießen wir jetzt besonders die erwachende Natur. Und schauen wir doch ab und zu auf der Runde auch mal nach rechts und links, was es da neben unserem Ball alles Blühende zu entdecken gibt.
Gott gebührt der Dank für seine wunderbare Natur. Natürlich auch dafür, dass wir immer wieder neue Freude an unserem schönen Golfsport haben dürfen.
Deshalb hier noch der zweite Vers eine meiner Lieblingslieder.
Herr, dir sei Lob und Ehre für solche Gaben dein!
Die Blüt zur Frucht vermehre, lass sie ersprießlich sein.
Es steht in deinen Händen, dein Macht und Güt ist groß;
drum wollst du von uns wenden Mehltau, Frost, Reif und Schloß’.
Gott befohlen
Euer Uwe Schlegel

