
Impuls April 2026
​
„Hast Du den Schlag gesehen? – Einsame Spitze.“ Natürlich hat der Ball nichts von diesem Schlag, es geht ja um das Lob an den Spieler für einen gelungenen Schlag.
„Du hast mir meinen Score gerettet, als Du damals meinen Ball im Rough fandest und ich ihn herausspielen konnte.“ Schön, wenn das jemand erinnern und anerkennen kann.
Und wir freuen uns, wenn jemand uns aus einem vergangenen Turnier wiedererkennt und sogar noch unseren Namen weiß. Es schmerzt uns hingegen, wenn uns jemand nicht wiedererkennt, obwohl wir schon mehrmals miteinander gespielt haben.
„Du bist ein Gott, der mich sieht“ (1. Mo 16,13) ruft die verzweifelte Magd Hagar in der Wüste. Aufgrund von Demütigungen ihrer Herrin floh sie. Dort begegnet sie Gott, der ihr Mut macht, zurückzukehren. Neben der Ankündigung eines Sohnes, den sie Ismael nennen soll, erfährt sie den Zuspruch Gottes: …„denn der HERR hat auf dein Elend gehört.“ Sich verstanden und gehört zu fühlen im Leid ist ein ganz besonderes Erlebnis.
Ich habe von einem Bibel-Hauskreis gehört, wo ein Teilnehmer aufgrund einer zu behandelnden Krebserkrankung alle Haare verlor. Daraufhin rasierten alle Männer in diesem Kreis auch ihre Haare ab, um ihm beizustehen.
In Kürze begehen wir Karfreitag und Ostern. Gott macht in viel größerem Maßstab wahr, was ein Beter in Psalm 25,18 formuliert und auch manchmal ein Gebet von uns sein könnte: „Sieh mein Elend an und meine Mühsal, und vergib alle meine Sünden!“.
Die Schreie zu Schuld, Verzweiflung und Tod hat Gott gesehen und gehört.
​
Lange vor der Geburt von Jesus kündigt Gott in Jesaja 53, 5 die Lösung an: Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.
Dann sehen wir Jesus unschuldig am Kreuz hängen, der gesagt hatte: „Wer mich sieht, sieht den Vater“ (Joh. 14,9) und dann unter Eid dem Hohepriester geantwortet hat: Und der Hohepriester sagte zu ihm: „Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, daß du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes! Jesus spricht zu ihm: Du hast es gesagt. Doch ich sage euch: Von nun an werdet ihr den Sohn des Menschen sitzen sehen zur Rechten der Macht und kommen auf den Wolken des Himmels. Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat gelästert. (Matth. 26, 64f) - und das Todesurteil stand fest.
Jesus hat Dich und mich gesehen, als er die Auslieferung zur Kreuzigung zuließ, er hat das Leid gesehen, die Schmerzen, die Schuld vor Gott oder den Menschen und die Möglichkeit zur Heilung und Vergebung gegeben. Und was ist mit dem Tod? Die biblischen Zeugen berichten davon, daß am dritten Tag das Grab Jesu leer ist und der auferstandene Jesus eine weinende Jüngerin mit Namen „Maria“ anspricht, sie ihn erkennt und über 10 Begegnungen Jesu mit anderen Personen sich anschließen - bedeutet: Jesus ist stärker als der Tod und verspricht, wie in seinen Aussagen nachlesbar, dass er Ewiges Leben schenkt dem, der an Ihn glaubt.
Gott hat gesehen, was das Problem der Menschen ist, Schuld, Leid, Gottesferne und Krankheit und Tod und hat in Jesus geantwortet und gehandelt.
Der alte Aaronitische Segen (4. Mose 6,24-26) des Alten Testamens spricht das Sehen Gottes schon zu: Der Herr segne dich und behüte dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig, der Herr erhebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
Gott schaut dich an, das ist beglückend und friedevoll, wenn Du es erlebst.
Wenn Du erlebst, dass Gott dich angeschaut hat, kommt sein Licht und Frieden zu Dir. Dieser Eindruck darf für andere sichtbar werden, auch im nächsten Flight beim Golfen.
Frohes Osterfest
Uli Ehinger

