
Impuls für August 2026
Es macht nicht nur die Herausforderung des Platzes dem Golfer zu schaffen, sondern zunehmend auch die Hitze beim Spiel. Der Golfplatz selbst hat einen hohen Wasserbedarf und hat bei Hitze möglicherweise mit Einschränkungen der Bewässerung durch die örtlichen Kommune zu tun. Die Fairways werden braun. Aber auch der Golfspieler muss sich auf die Hitzebelastung einstellen.
Man findet im Netz viele Tipps zum Verhalten bei Hitze. Z. B.
- Sonnenschutz (Kappe; mit Sonnencreme eincremen)
- Flüssigkeit am besten mit Elektrolyten
- Geheimtipp: Kappe nassmachen und aufsetzen
https://www.youtube.com/watch?v=dKZppLNwrDU&t=12s
Clubs geben Anleitungen zum Verhalten bei Hitze um die Gesundheit zu erhalten.
Das Serviceportal des DGV gibt Tipps. https://serviceportal.dgv-intranet.de/files/pdf3/3-a2403357-dgv-hitzekonzept-a4.pdf
Bei Hitze merken wir: Mit Wasser wird ein kostbarer Lebensstoff entdeckt. Das weiß man auch in Israel. Beim Laubhüttenfest wird das Wasser am siebten Tag besonders thematisiert, am sog. Hoschana Rabba.
Am Hoschana Rabba (siebter Tag des Laubhüttenfestes) wird laut jüdischer Tradition der Regen und die Wasserzuteilung für das kommende Jahr in den Blick genommen. Da alles Leben vom Wasser abhängt, gilt dieser Tag als ein besonders wichtiger Tag.
Bei der jüdisch-messianischen Vereinigung „Juden für Jesus“ wird auf folgendes hingewiesen: https://judenfuerjesus.de/artikel/sukkot-ein-versprechen-lebendigen-wassers
„Am letzten oder „großen“ Tag des Festes, erreichte die Wasserweihe den Höhepunkt. Die Priester umrundeten den Altar siebenmal und gossen dann in großem Prunk und Zeremonie das Wasser aus. Das war das Hoschana Rabbah, das große „Hosianna“, was übersetzt wird mit „rette jetzt“.
Wir finden eine bedeutende Erwähnung des Hoschana Rabbah im Buch Johannes im Neuen Testament, Kapitel 7, Verse 37-52: „Am letzten Festtag, dem Höhepunkt des ganzen Festes, (vielleicht gerade, als das Wasser ausgegossen wurde) trat Jesus vor die Menge und rief: »Wer durstig ist, soll zu mir kommen und trinken – jeder, der mir vertraut! Denn in den Heiligen Schriften heißt es: ›Aus seinem Innern wird lebendiges Wasser strömen.‹«
Stellen wir uns den Aufruhr, der diese Aussage hervorgerufen haben muss, vor! Der Priester hatte gerade die Wasserweihe ausgegossen, als Bitte an den Schöpfergott, das Volk mit Wasser zu versorgen. Und Jeschua (Jesus), als wäre er die Antwort auf das Gebet, ruft die Menschen, zu ihm zu kommen, ihn als das Wasser zu betrachten. Was für eine radikale Aussage und ein Schock für die Menge!
Jesus behauptete nichts anderes, als der Schöpfer selbst zu sein! Manche erkannten seine Autorität und erwiderten einfach, dass er der Messias sei (Vers 41). Andere waren absolut erbost. Manche wollten ihn ergreifen und wegen Gotteslästerung steinigen, da er behauptete, Gott zu sein.
Als die Pharisäer und obersten Priester die Wächter ausfragten, warum sie ihn nicht verhaften konnten, antworteten sie einfach: „Noch nie hat ein Mensch so geredet wie dieser.“ (Vers 46)
Der Messias versprach „lebendiges Wasser“ für die, die glauben. Was ist das lebendige Wasser? Es ist kühles, frisches Quellwasser. Im Land Israel war Wasser besonders wertvoll und zu Jesu Zeiten, gab es drei Wege, es zu erhalten. Man konnte eine Zisterne bauen, um den Regen zu sammeln, aber wenn es nicht genügend Regen gab, was oft der Fall war, konnte man sie nicht füllen – das Wasser war schnell abgestanden. Oder man konnte einen Brunnen graben, was zuverlässiger war. Allerdings war der wertvollste Fundort von Wasser eine Quelle. Quellwasser war das süßeste und beste Wasser von allen. Es sprudelte aus den Tiefen der Erde hervor und floss weiter, selbst wenn andere Wasserläufe versiegten.“ (Zitatende)
Aus Jesus sprudelt frisches Lebenswasser, das nie versiegt. Es ist der Heilige Geist, der in das Herz des an Jesus glaubenden Menschen kommt. Er versorgt den Christen im Glauben, der Lehre und dem christlichen Leben.
Johannes erklärt die Worte Jesu am Hoschana Rabba in Johannes 7, 37-39 so:
An dem letzten, dem großen Tag des Festes aber stand Jesus und rief und sprach: Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leibe werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Dies aber sagte er von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn noch war der Geist nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht worden war.
Das soll uns Durst auf Jesus machen, uns Hilfe bei den Auswirkungen des Geistes Gottes finden lassen und den Durst auf Leben stillen.
Herzlichst
Uli Ehinger

