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Februar 2023
 

Was ist die Absicht der Absender, wenn sie schöne Bilder von Golfplätzen per Mail an Sie versenden? Zu sehen sind blauer Himmel, sattes Gras, manche atemberaubenden Grüns inmitten von Wasser gelegen oder Fairways entlang der Küste. Niemand kommt so schnell auf die Idee, dasselbe bei Gewitter oder Dauerregen zu zeigen, denn was möchte der Absender? 

Er möchte Ihnen Lust machen auf diesen Platz, Ihnen vor Augen malen, welcher Genuss auf Sie wartet, wenn Sie diesen Platz spielen. Diese Bilder bekommen Sie auch schon in der Vorsaison präsentiert, damit Sie für die Saison oder einen Urlaub entsprechend planen können. 

Das, was vor Augen gemalt ist, erleichtert und beschleunigt manchmal die Entscheidung. 

 

So darf es uns auf dem konkreten Platz auch gehen: Den konkret anstehenden Schlag mit den Augen im Voraus malen, damit er besser gelingt. Schon mit dem geistigen Auge können wir vorab die Ballbahn sehen, ob flach, weit oder hoch (etwa bei Umgehung eines Hindernisses) gespielt werden muss, wo der Ball landen und ausrollen soll.

 

Auch das Leben mit Gott wird beflügelt, wenn wir die Versprechen der Bibel uns in konkreten Situationen vor Augen malen wie „Fürchte Dich nicht“ oder „die Freude am Herrn ist Eure Stärke“ oder wenn Jesus seinen Nachfolgern fürs Gebet nahelegt: „Was ihr mich bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun.“ Wir dürfen Gott an diese Versprechen erinnern, in Anspruch nehmen, Zuversicht gewinnen und uns vor Augen malen, was es bedeutet, wenn Gott uns hilft.

 

Wir können beim Vorausmalen natürlich nicht mit der Gewissheit auf den Platz gehen, dass jetzt der Turniersieg gesichert ist. Aber auch hier können wir Gott bitten, dass er uns Konzentration und Gelassenheit zu einem entspannten Schwung schenkt und wir abrufen können, was wir für einen guten Schwung verinnerlicht haben. Das Üben gehört auf die Driving Range, aber auf dem Platz sollten wir das Ziel anvisieren und uns die optimale Ballbahn vor Augen malen, um davon beflügelt entsprechend zu spielen. 

In dem Film „Seven Days of Utopia“ wird der Hinweis für einen niedergeschlagenen Golfprofi formuliert: „Jeder Golfschlag beginnt mit einer leeren Leinwand. Wir zeichnen den Schlag mit unseren Augen, so dass unser Körper ihn dann auch akkurat ausführen kann.“ Der Golfprofi soll dann auf der Leinwand zeichnen, wie er den Ball um einen dicken Baum herum auf das Grün spielt - und dann den Ball schlagen.

 

Beim Golfen den nächsten Schlag vor Augen malen, aber auch im Vertrauen auf Gottes Wort sehen, was Gott für unser Leben bereithält.

 

Herzlichst 

 

Uli Ehinger

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